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Locallution

Datenschutz & Sicherheit

Datenschutz ist nur ein Teil. Sicherheit muss kontrollierbar sein.

Sensible Daten lokal zu verarbeiten reduziert externe Datenflüsse und Abhängigkeiten. Doch ein lokales System ist nicht automatisch ein sicheres System. Deshalb betrachten wir bei Locallution nicht nur den Ort der Verarbeitung, sondern die gesamte Sicherheitsarchitektur rund um das KI-System: Benutzerrechte, administrative Zugänge, Netzwerkverbindungen, Updates, Backups, Protokollierung, eingesetzte Softwarekomponenten und Wiederherstellung.

Der Unterschied

Entscheidend ist, wo gerechnet wird

Jede KI muss Ihre Unterlagen lesen, um mit ihnen zu arbeiten. Die Frage ist nur, wo: hinter Ihrer Bürotür — oder in einem Rechenzentrum, das Sie nie betreten.

KI in der Cloud

  1. Ihr Dokument wird hochgeladen und verlässt Ihr Netzwerk

    Sobald Sie eine Datei anhängen oder Text einfügen, ist er unterwegs. Ab diesem Moment liegt die Vertraulichkeit nicht mehr in Ihrer Hand.

  2. Es durchquert das Internet

    Die Übertragung selbst ist verschlüsselt. Das schützt gegen Mitlesen auf dem Weg, sagt aber nichts darüber, was am Ziel geschieht.

  3. Ein fremdes Rechenzentrum verarbeitet den Inhalt

    Dort wird gerechnet, protokolliert, zwischengespeichert und je nach Anbieter für die Qualitätssicherung eingesehen. Welche Kopien wie lange bestehen, steht in den Bedingungen — und die kann der Anbieter ändern.

  4. Was dort protokolliert oder gespeichert bleibt, können Sie nicht prüfen

    Sie können nicht nachsehen. Sie können Zertifikate und Verträge prüfen, aber nicht das System selbst. Für einen Berufsgeheimnisträger ist das der eigentliche Punkt.

Ab der ersten Station hängt die Vertraulichkeit am Versprechen eines anderen.

KI auf Ihrem Gerät

  1. Ihr Dokument bleibt auf Ihrem eigenen Laufwerk

    Die Datei bleibt auf Ihrem Laufwerk. Die KI greift dorthin, wo sie ohnehin liegt, statt eine Kopie an einen zweiten Ort zu schicken.

  2. Das Gerät in Ihren Räumen verarbeitet es

    Gerechnet wird auf dem Gerät in Ihren Räumen. Für die Verarbeitung selbst braucht es keinen Weg nach draußen; welche Verbindungen das Gerät daneben aufbauen darf — etwa für Updates oder Fernwartung —, ist festgelegt und protokolliert.

  3. Die Antwort erscheint an Ihrem Arbeitsplatz

    Die Antwort erscheint in Ihrem Browser. Was dabei entstanden ist, liegt in Ihrem Netzwerk, unter Ihren Zugriffsrechten.

Jede Station der Verarbeitung liegt in Ihren Räumen. Welche externen Verbindungen es daneben gibt, legen Sie fest – und können es nachprüfen.

Berufsrecht

Für Berufsgeheimnisträger ist das keine Bußgeldfrage

Die DSGVO kennt Bußgelder. Das Berufsrecht kennt Standesverfahren, und in Deutschland kommt bei den klassischen Berufsgeheimnisträgern das Strafrecht hinzu. Das ist der Grund, warum diese Berufe bei KI zögern — und warum lokale Verarbeitung für sie etwas anderes bedeutet als für einen Onlineshop.

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte

Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht erfasst alles, was im Rahmen des Mandats bekannt wird, unabhängig davon, ob es als vertraulich gekennzeichnet ist.

Deutschland
§ 43a BRAO begründet die Pflicht, § 203 StGB stellt ihre Verletzung unter Strafe. § 203 Abs. 3 StGB erlaubt die Einbeziehung mitwirkender Personen — an Bedingungen, die zu prüfen und zu dokumentieren sind.
Österreich
§ 9 RAO verpflichtet zur Verschwiegenheit, § 152 StPO schützt das Berufsgeheimnis im Verfahren. Verstöße werden disziplinarrechtlich verfolgt.

Was eine Cloud daraus macht

Wird ein Schriftsatz mit Mandantendaten an einen KI-Dienst übermittelt, ist das die Einbeziehung eines Dritten in ein Mandatsverhältnis. Zulässig ist das nicht ausgeschlossen, aber es verlangt eine Prüfung: Wer erhält Zugriff, wo wird verarbeitet, welche Kopien entstehen, wie wird der Dienstleister verpflichtet. Diese Prüfung ist bei einem Anbieter außerhalb der EU regelmäßig nicht abschließend zu leisten, weil die tatsächlichen Zugriffswege nicht offengelegt werden.

Was lokale Verarbeitung ändert

Läuft die Verarbeitung auf einem Gerät in Ihren Kanzleiräumen, kann das die Zahl der einbezogenen Dritten erheblich reduzieren: Für die KI selbst gibt es keinen Anbieter, der zu verpflichten wäre, und keinen Drittlandtransfer, der zu rechtfertigen wäre. Welche Dienstleister dennoch eingebunden sind — etwa für die Fernwartung —, wird bei der Systemplanung dokumentiert; die Prüfung wird damit nicht überflüssig, aber überschaubar und beantwortbar.

Ärztinnen und Ärzte, Ordinationen

Die ärztliche Schweigepflicht besteht neben dem Datenschutzrecht und ist älter als es. Sie umfasst auch die Tatsache der Behandlung selbst.

Deutschland
§ 203 StGB und die Berufsordnungen der Landesärztekammern. Gesundheitsdaten sind zusätzlich besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO.
Österreich
§ 54 Ärztegesetz begründet die Verschwiegenheitspflicht; § 121 StGB stellt die Verletzung von Berufsgeheimnissen unter Strafe. Dazu tritt Art. 9 DSGVO.

Was eine Cloud daraus macht

Ein Befund, der zur Zusammenfassung an einen Cloud-Dienst geht, enthält Gesundheitsdaten. Für deren Verarbeitung braucht es eine Grundlage nach Art. 9 DSGVO und eine Auftragsverarbeitung, die dem erhöhten Schutzbedarf genügt — und daneben eine Antwort auf die eigenständige Frage der Schweigepflicht, die durch eine datenschutzrechtliche Einwilligung nicht automatisch mit erledigt ist.

Was lokale Verarbeitung ändert

Bleibt die Auswertung in der Ordination, reduziert das zusätzliche externe Datenübermittlungen: Die Verarbeitung bleibt im Kreis derjenigen, die ohnehin zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, und wer darüber hinaus Zugriff hat, ist benannt und protokolliert. Die Verarbeitung personenbezogener und insbesondere gesundheitlicher Daten bleibt dennoch datenschutzrechtlich zu bewerten und entsprechend abzusichern — lokal macht die Bewertung kleiner, nicht überflüssig.

Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung

Die Verschwiegenheitspflicht erstreckt sich auf die gesamte wirtschaftliche Lage der Mandanten, einschließlich dessen, was sie selbst nicht offenlegen müssten.

Deutschland
§ 57 Abs. 1 StBerG, strafbewehrt über § 203 StGB. Für die Einbeziehung von Dienstleistern gilt § 62a StBerG mit eigenen Anforderungen.
Österreich
§ 91 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz begründet die Verschwiegenheit, § 121 StGB flankiert sie strafrechtlich.

Was eine Cloud daraus macht

Buchhaltungsdaten und Jahresabschlüsse zeichnen ein vollständiges Bild eines Unternehmens. Fließen sie an einen Dienstleister ab, entsteht ein Schaden, der sich nicht durch eine Meldung heilen lässt. § 62a StBerG erlaubt die Einbindung von Dienstleistern ausdrücklich, verlangt aber Auswahl, Verpflichtung und Kontrolle — der letzte Punkt ist bei einem großen Cloud-Anbieter praktisch nicht erfüllbar.

Was lokale Verarbeitung ändert

Findet die Verarbeitung in Ihrer eigenen Kanzlei statt, wird die Kette kurz: Für die KI selbst ist kein Anbieter auszuwählen, zu verpflichten und zu kontrollieren. Was bleibt, ist überschaubar — die Dienstleister, die etwa für die Wartung Zugriff haben, stehen benannt in der Dokumentation, mit Vereinbarung und Protokoll. Das ist eine Kontrolle, die sich tatsächlich leisten lässt.

Immobilien, Versicherung, Ingenieurwesen, Beratung

Hier steht keine strafbewehrte Schweigepflicht im Vordergrund, sondern vertragliche Vertraulichkeit und der Schutz von Geschäftsgeheimnissen — oft in Verbindung mit großen Mengen personenbezogener Daten Dritter.

Deutschland
DSGVO in Verbindung mit dem BDSG; für Know-how das Geschäftsgeheimnisgesetz, das angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen zur Voraussetzung des Schutzes macht.
Österreich
DSGVO in Verbindung mit dem Datenschutzgesetz; für Geschäftsgeheimnisse §§ 26a ff. UWG mit vergleichbarer Anforderung an die Geheimhaltungsmaßnahmen.

Was eine Cloud daraus macht

Vertraulichkeitsvereinbarungen mit Auftraggebern und Investoren verbieten häufig ausdrücklich, Unterlagen an Dritte oder in Systeme Dritter zu geben. Ein Cloud-Dienst ist ein solcher Dritter, auch wenn er sicher betrieben wird. Beim Geschäftsgeheimnisschutz kommt hinzu, dass er von den getroffenen Maßnahmen abhängt: Wer Kalkulationen in ein fremdes System gibt, muss begründen können, warum das noch angemessen war.

Was lokale Verarbeitung ändert

Lokale Verarbeitung mit dokumentierten Zugriffen und Datenflüssen erlaubt es, eine solche Zusage präzise zu geben — und im Pitch oder in der Due Diligence zu belegen: wo die Unterlagen liegen, wer darauf zugreift, welche Systeme beteiligt sind. Aus einer Auflage wird ein Argument.

Diese Abschnitte beschreiben die Rechtslage in ihren Grundzügen und sind keine Rechtsberatung. Ob eine bestimmte Verarbeitung in Ihrem Fall zulässig ist, hängt von Umständen ab, die wir nicht kennen. Für die berufsrechtliche Bewertung ist Ihre Kammer oder Ihre Berufsvertretung die richtige Stelle — und im Zweifel Ihr eigener Berufsstand, der diese Fragen besser beurteilt als jeder IT-Anbieter.

Datenschutz

Sechs Aussagen, die wir belegen können

Jede dieser Aussagen hat eine technische Ursache, nicht eine Absichtserklärung. Deshalb steht hinter jeder ein Satz, der sagt, woran es liegt.

  • Die Daten bleiben im Unternehmen

    Weil die Verarbeitung auf einem Gerät in Ihren Räumen läuft und die Dokumente von Ihrem eigenen Laufwerk gelesen werden. Welche Verbindungen das Gerät nach außen aufbauen darf — etwa für Updates oder Fernwartung —, wird bei der Planung festgelegt, dokumentiert und ist in Ihrer Firewall kontrollierbar.

  • Keine Cloud für die Verarbeitung

    Weil das Sprachmodell auf dem Gerät liegt und dort rechnet. Die Rechenleistung, die andere einkaufen, steht bei Ihnen im Schrank — das ist der ganze Unterschied. Ob daneben eine externe Quelle angebunden wird, entscheiden Sie ausdrücklich, nicht der Anbieter.

  • Keine Weitergabe an KI-Anbieter

    Weil für die Verarbeitung selbst kein KI-Anbieter beteiligt ist, der Ihre Eingaben erhalten könnte. Damit erledigt sich auch die Frage, ob mit Ihren Dokumenten fremde Modelle trainiert werden.

  • Eigene Hardware, in Ihren Räumen

    Weil das Gerät bei Ihnen steht — gekauft oder gemietet. Sie entscheiden über Ihre eigenen Benutzerkonten, wer darauf zugreift, und sehen in der Dokumentation, wer es daneben zur Wartung darf.

  • Eine Architektur, die den Nachweis vereinfacht

    Weil lokale Verarbeitung die Zahl externer Empfänger und Auftragsverarbeiter erheblich reduzieren kann und die verbleibenden — etwa für die Fernwartung — benannt und dokumentiert sind. Die Verarbeitung selbst bleibt dokumentationspflichtig; die Angaben dafür liefern wir mit.

  • Kontrolle, die überprüfbar ist

    Weil Sie den Netzwerkverkehr des Geräts mitschneiden können. Vertrauen ist bei dieser Frage das schwächste Mittel; wir bevorzugen den Nachweis.

Cybersicherheit

NIS2 und lokale KI

Die europäische NIS2-Richtlinie erhöht für betroffene Unternehmen die Anforderungen an technische, organisatorische und operative Cybersicherheit.

Dazu gehören unter anderem Risikoanalyse, Bewältigung von Sicherheitsvorfällen, Backup und Wiederherstellung, Sicherheit der Lieferkette, sichere Wartung von IT-Systemen, Schwachstellenmanagement, Zugriffskontrollen, Kryptografie sowie Multi-Faktor-Authentifizierung.

Die konkrete rechtliche Umsetzung erfolgt in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten durch nationale Gesetze. Für die von uns gelieferte KI-Infrastruktur können relevante technische Anforderungen bereits bei Planung, Einrichtung und laufender Betreuung berücksichtigt werden.

In Österreich erfolgt die nationale Umsetzung der NIS2-Richtlinie insbesondere über das NISG 2026.

Was wir dafür in der KI-Infrastruktur vorsehen

  • Zugriffs- und Rollenmodell

    Wer darf was: Benutzer, Administratoren und Wartungszugänge werden getrennt angelegt, mit so wenig Rechten wie nötig.

  • Netzwerk- und Schnittstellenkonzept

    Welche Systeme das KI-System erreichen darf und welche es erreichen dürfen, wird vor der Inbetriebnahme festgelegt — einschließlich der Frage, ob überhaupt eine externe Verbindung nötig ist.

  • Backup & Recovery

    Was gesichert wird, wohin und wie oft, und wie lange eine Wiederherstellung dauert — vereinbart, bevor es darauf ankommt.

  • Patch- und Updatekonzept

    Sicherheits- und Softwareupdates werden geprüft und kontrolliert eingespielt, nicht unbemerkt und nicht ungeprüft.

  • Logging und Nachvollziehbarkeit

    Zugriffe und Änderungen am System werden protokolliert, damit sich im Nachhinein feststellen lässt, was wann geschehen ist.

  • Komponenten- und Lieferkettendokumentation

    Welche Software, welche Modelle und welche Abhängigkeiten im System stecken, steht in einer Liste — die Grundlage für jede Bewertung der Lieferkette.

  • Dokumentierte Übergabe

    Architektur, Datenflüsse, Zugriffe und vereinbarte Maßnahmen werden bei der Übergabe schriftlich festgehalten und bei Änderungen fortgeschrieben.

Was das nicht bedeutet

Locallution ersetzt keine rechtliche NIS2-Prüfung und stellt durch die Installation eines einzelnen Systems nicht die NIS2-Konformität eines gesamten Unternehmens her.

Wir schaffen innerhalb der von uns gelieferten KI-Infrastruktur eine technische und dokumentarische Grundlage, mit der relevante Sicherheitsanforderungen berücksichtigt und gegenüber internen Verantwortlichen nachvollziehbar gemacht werden können.

Die konkrete rechtliche Bewertung richtet sich nach dem jeweiligen EU-Mitgliedstaat, der Unternehmensgröße, Branche und individuellen Einordnung.

Mehr zu NIS2 und lokaler KI

Im Vergleich

Cloud und lokal, Punkt für Punkt

Neun Fragen, die vor einer Entscheidung ohnehin auf dem Tisch liegen. Zwei davon gehen zugunsten der Cloud aus — wir schreiben sie trotzdem hin, weil eine Tabelle, in der eine Seite alles gewinnt, nichts wert ist.

Wo Ihre Daten verarbeitet werdenAuf Servern des Anbieters, an einem Ort, den der Anbieter bestimmt. Welche Kopien wo entstehen, ist von außen nicht feststellbar.Bei lokaler Verarbeitung kontrolliert das Unternehmen Verarbeitungsort, Infrastruktur und Datenflüsse unmittelbar selbst. Der Ort ist eine Tatsache, die Sie sehen können, keine Zusage in einem Vertrag.
Kontrolle über Ihre DatenSie vertrauen auf Verträge und Zertifikate. Ändert der Anbieter seine Bedingungen, erfahren Sie es per E-Mail.Sie haben die Verfügungsgewalt. Wer Zugriff hat, entscheiden Sie über Ihre eigenen Benutzerkonten.
Abhängigkeit vom InternetOhne Verbindung steht die Arbeit. Bei einer Störung beim Anbieter ebenfalls.Läuft im eigenen Netzwerk weiter, auch wenn die Leitung ausfällt.
AntwortzeitHier liegt die Cloud vornIn der Regel schnell, hängt aber an der Auslastung des Anbieters und an Ihrer Leitung.Gleichmäßig, weil niemand sonst auf dem Gerät arbeitet. Bei sehr großen Modellen ist die Cloud schneller.
Leistungsfähigkeit der ModelleHier liegt die Cloud vornZugriff auf die jeweils größten verfügbaren Modelle.Modelle, die auf das Gerät passen. Für Zusammenfassungen, Auskunft aus eigenen Unterlagen und Korrespondenz genügt das; bei freier Textproduktion auf höchstem Niveau liegt die Cloud vorn.
Anpassung an Ihre eigenen UnterlagenIhre Dokumente müssen dafür hochgeladen werden — genau der Schritt, der berufsrechtlich problematisch ist.Die KI arbeitet auf Ihrem Bestand, weil er ohnehin im Haus liegt. Kein Hochladen, kein Umweg.
DSGVO-GrundlageAuftragsverarbeitungsvertrag, Prüfung des Drittlandtransfers, Dokumentation der Zugriffswege, Aufnahme in das Verarbeitungsverzeichnis.Deutlich weniger externe Empfänger: Die KI rechnet im Haus. Welche Dienstleister dennoch eingebunden sind — etwa für die Fernwartung —, wird bei der Planung dokumentiert. Die Verarbeitung selbst bleibt dokumentationspflichtig.
Vertraulichkeit und BerufsrechtDie Weitergabe an einen Dienstleister ist im Einzelfall zu prüfen und mit der Verschwiegenheitspflicht abzugleichen.Die Verarbeitung bleibt im Kreis derjenigen, die ohnehin zur Verschwiegenheit verpflichtet sind. Wer darüber hinaus Zugriff hat, etwa zur Wartung, ist benannt, vertraglich gebunden und protokolliert.
KostenmodellLaufendes Abonnement, in der Regel pro Nutzer und Monat. Die Kosten wachsen mit dem Team und laufen weiter, solange Sie es nutzen.Einmalige Anschaffung des Geräts, danach Strom und Betreuung. Die Zahl der Mitarbeiter ändert nichts daran.
Wenn der Anbieter wechselt, erhöht oder verschwindetPreisänderungen, geänderte Bedingungen oder eine Einstellung des Dienstes treffen Sie unmittelbar. Ihre Daten liegen dort.Das Gerät steht bei Ihnen und arbeitet weiter. Auch wenn es uns eines Tages nicht mehr gibt.

Es gibt Anwendungen, für die eine Cloud die bessere Wahl ist — etwa öffentlich verfügbare Recherche ohne Bezug zu Klientendaten. Die Frage ist nicht, welches Modell besser ist, sondern welches zu Ihren Unterlagen passt.

Diese Website

Prüfen Sie es an uns selbst

Ein Anbieter, der Datensouveränität verkauft und dabei Schriften von Google lädt, hat sein eigenes Versprechen nicht gelesen. Öffnen Sie den Netzwerk-Tab Ihres Browsers und laden Sie diese Seite neu — Sie werden keine fremde Domain finden.

Was in der Datenschutzerklärung steht
  • Keine Cookies, kein Consent-Banner

    Wir setzen keine Cookies, weil wir nichts zu speichern haben. Ein Banner, das um Erlaubnis bittet, wäre gegenstandslos.

  • Keine Analyse, kein Tracking

    Kein Google Analytics, kein Matomo, keine Zählpixel. Wir wissen nicht, wie lange Sie hier sind, und brauchen es nicht zu wissen.

  • Schriften von unserem eigenen Server

    Die Schriftarten liegen bei uns. Eine Einbindung über Google Fonts würde Ihre IP-Adresse in die USA senden, bevor der erste Buchstabe erscheint.

  • Keine eingebetteten Fremdinhalte

    Keine Karte, kein Video von einer Videoplattform, kein Buchungswidget, kein Captcha. Alles, was Sie hier sehen, kommt von unserem Server.

  • Gehostet in der Europäischen Union

    Der Hoster steht namentlich in der Datenschutzerklärung. Wer das nachlesen kann, muss es nicht glauben.

  • Kein Formulardienst, kein Captcha

    Ihre Anfrage kommt unmittelbar bei uns an, ohne dass ein fremder Formularanbieter dazwischensitzt. In welchem Postfach sie landet und wer es betreibt, steht namentlich in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Was uns im Erstgespräch am häufigsten gefragt wird

Zwölf Fragen samt Antwort. Wo die Antwort ein Nachteil ist, steht der Nachteil da — Sie würden ihn ohnehin selbst finden.

Betrieb und Wartung

Funktioniert das wirklich ohne Internet?

Ja. Das Sprachmodell liegt auf dem Gerät und rechnet dort. Für die Arbeit mit Ihren Dokumenten braucht es keine Verbindung nach außen.

Eine Internetverbindung wird nur für zwei Dinge gebraucht: für Updates, die wir einspielen, und wenn Sie ausdrücklich eine Funktion wünschen, die auf externe Quellen zugreift. Beides ist abschaltbar, ohne dass die KI ihre Arbeit einstellt.

Wer wartet das Gerät?

Wir. Zur Betreuung gehören Updates der Sprachmodelle und des Systems, die Überwachung der Funktion und ein Ansprechpartner, der Ihren Betrieb kennt.

Wenn Sie es vorziehen, das selbst zu übernehmen, ist das möglich — das Gerät gehört Ihnen. Nötig ist es nicht.

Was passiert bei einem Defekt?

Sie erhalten ein Ersatzgerät. Ihre Daten liegen nicht ausschließlich auf dem Gerät, sondern werden nach dem Sicherungskonzept abgelegt, das wir bei der Installation mit Ihnen festlegen — in Ihrem Netzwerk, nicht in einer Cloud.

Die Modelle und die Konfiguration sind reproduzierbar. Ein Austausch bedeutet Ausfallzeit, aber keinen Datenverlust und keine Neueinrichtung von Hand.

Was kostet der Betrieb an Strom?

Die Geräte sind auf niedrigen Verbrauch ausgelegt und ziehen im Leerlauf sehr wenig. Nennenswert wird es nur, während tatsächlich gerechnet wird.

Die konkreten Werte für die von uns eingesetzten Geräte nennen wir im Angebot, weil sie sich von Klasse zu Klasse unterscheiden. Gegen ein Abonnement pro Mitarbeiter fällt der Posten in jedem Fall nicht ins Gewicht.

Leistung und Grenzen

Wie leistungsfähig ist eine lokale KI gegenüber ChatGPT?

Bei freier Textproduktion auf höchstem Niveau und bei sehr komplexen Denkaufgaben liegen die großen Cloud-Modelle vorn. Das ist eine Frage der Rechenleistung und lässt sich nicht wegdiskutieren.

Bei den Aufgaben, um die es hier geht, kehrt sich das Bild: Zusammenfassen, Auskunft aus Ihren eigenen Unterlagen geben, Korrespondenz vorbereiten, Belege sortieren. Ein lokales Modell, das Ihren Aktenbestand kennt, ist dabei nützlicher als ein größeres Modell, das ihn nicht kennen darf.

Wie kommen unsere Dokumente in das System?

Über die Ablage, die Sie heute schon verwenden. In der Regel wird ein Ordner oder ein Laufwerk angebunden; die KI liest von dort und legt nichts an einen zweiten Ort.

Bei gescannten Unterlagen kommt die Texterkennung dazu. Anbindungen an gängige Kanzlei-, Ordinations- und Buchhaltungsprogramme prüfen wir in der Analyse — was geht, hängt davon ab, welche Schnittstellen Ihr Programm anbietet.

Brauchen wir eine IT-Abteilung?

Sie benötigen kein eigenes KI-Team. Wir übernehmen Einrichtung und Integration und stimmen Netzwerk, Zugriffsrechte, Datenquellen und Sicherheitsanforderungen bei Bedarf mit Ihrer internen IT oder Ihrem bestehenden IT-Dienstleister ab. Für Ihre Mitarbeiter sieht die Bedienung danach aus wie ein Chatfenster im Browser.

Gibt es einen IT-Dienstleister, ziehen wir ihn von Anfang an hinzu: Das Gerät steht in dem Netzwerk, das er betreut, und Netzwerkgrenzen, Benutzerkonten und Backup gehören mit ihm vereinbart, nicht an ihm vorbei.

Was ist mit Updates?

Sicherheitsupdates des Systems und neue Modellversionen spielen wir im Rahmen der Betreuung ein, nach Absprache und außerhalb Ihrer Arbeitszeiten.

Ein Update kommt nur ins Haus, wenn es Ihnen etwas bringt. Es gibt keinen automatischen Wechsel auf ein neues Modell, das sich anders verhält als das, an das Ihr Team sich gewöhnt hat.

Recht und Datenschutz

Bleiben unsere Daten wirklich im Haus?

Ja, und das ist nachprüfbar. Das Gerät steht in Ihrem Netzwerk; welche Verbindungen es nach außen aufbauen darf, wird bei der Installation festgelegt und lässt sich in Ihrer Firewall kontrollieren.

Sie müssen uns das nicht glauben: Sie können den Netzwerkverkehr des Geräts mitschneiden lassen. Wir halten das für den besten Beweis, den es gibt, und unterstützen das ausdrücklich.

Brauchen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Lokale Verarbeitung kann die Zahl externer Empfänger und Auftragsverarbeiter erheblich reduzieren: Die KI selbst rechnet auf Ihrem Gerät, nicht bei einem Anbieter. Welche Dienstleister im konkreten Betrieb dennoch eingebunden sind – etwa durch Fernwartung, externe Schnittstellen oder andere IT-Dienste – wird bei der Systemplanung transparent dokumentiert.

Für unsere Betreuung ist eine Vereinbarung in der Regel nötig, weil wir zur Wartung auf das Gerät zugreifen und dabei personenbezogene Daten sehen könnten. Wir stellen das entsprechende Dokument bereit und richten den Zugang so ein, dass er protokolliert und nachvollziehbar bleibt.

Einstieg

Wie lange dauert die Einrichtung?

Vom Angebot bis zum Betrieb liegen üblicherweise wenige Wochen, im Wesentlichen bestimmt durch die Lieferzeit des Geräts.

Die Installation selbst dauert einen halben Tag, die Schulung etwa zwei Stunden. Ihr Aufwand beschränkt sich auf zwei Termine.

Können wir das vorher testen?

Wir zeigen es Ihnen bei einem Termin an einem Gerät wie Ihrem — auf Wunsch mit einem unkritischen Dokument aus Ihrem Haus, damit Sie sehen, wie es mit Ihren eigenen Unterlagen umgeht.

Ob darüber hinaus ein Testbetrieb in Ihren Räumen möglich ist, klären wir im Erstgespräch. Es hängt davon ab, welche Klasse für Sie in Frage kommt und welches Gerät gerade verfügbar ist.

Ein Gespräch, kein Verkaufstermin.

Wir sehen uns Ihre Abläufe an und klären, ob lokale KI zu Ihrem Betrieb passt. Wenn nicht, sagen wir das — Sie sparen sich Wochen an Recherche.